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Minimalinvasive Gelenkchirurgie

 

Gelenkschmerzen und -verletzungen schränken im Alltag, Beruf und bei sportlicher Aktivität ein. Ist eine Operation notwendig, steht an erster Stelle, die Funktion des Gelenkes zu erhalten und dabei so wenig wie möglich in den Körper einzugreifen. Daher werden die meisten Eingriffe minimalinvasiv mithilfe der Arthroskopie durchgeführt. Bei Schulter-, Knie- oder Sprunggelenkverletzungen wird über kleine Schnitte ein Endoskop eingeführt, durch das zum einen verletzte Strukturen untersucht, zum anderen aber auch operiert werden können. Ziel des minimalinvasiven Erhalts und der schonenden Rekonstruktion eines Gelenks ist es, dass Betroffene sich nach einer Operation schnell wieder erholen und in den Alltag einsteigen können – beruflich wie auch sportlich.

Neben einer vorangehenden intensiven orthopädischen Untersuchung stehen modernste bildgebende Techniken wie MRT, CT und Röntgen ohne zusätzliche Termine innerhalb der Beta Klinik zur Verfügung.

 

Intervention - Details

Mit der computertomographisch gesteuerten Injektionstechnik ist es möglich, die Nadel millimetergenau am gewünschten Applikationsort des Medikaments zu positionieren, wobei verschlissene und gereizte kleine Wirbelgelenke oder aber eingeengte Nervenaustrittslöcher (Neuroforamina) behandelt werden. Üblicherweise therapieren wir die erkrankten Strukturen selektiv, bedarfsweise auch aufeinander folgend, so daß später je nach erzielter Wirkung die eine oder andere Region als Hauptverursacher der Schmerzsymptomatik erkannt werden kann.  

  • Periradikuläre Injektion an der Halswirbelsäule
  • Periradikuläre Injektion an der Lendenwirbelsäule
  • Injektion Facettengelenk Lendenwirbelsäule
  • Thermokoagulation

Periradikuläre Injektion Halswirbelsäule
(Spritze an die Nervenwurzel unter CT-Kontrolle)

Periradikuläre Injektion Lendenwirbelsäule
(Spritze an die Nervenwurzel unter CT-Kontrolle)

Injektion Facettengelenk Lendenwirbelsäule
(Spritze in das kleine Wirbelgelenk unter CT-Kontrolle)

 

Thermokoagulation unter Computertomographie

Es gibt viele Ursachen für Rückenschmerzen. Für den Fall jedoch, daß chronische Reizzustände an verschlissenen kleinen Wirbelgelenken vorliegen und zu quälenden Schmerzen führen, ist es möglich, sehr gezielt unter CT-Kontrolle die erkrankten Wirbelgelenke zu behandeln.

An die betroffenen Gelenke wird zunächst ein Gemisch aus Lokalanästhetikum und Kortison (als sehr starker Entzündungshemmer) injiziert: diese Spritzen werden dreimalig in wöchentlichen Abständen durchgeführt. Meist tritt dann eine gute und auch längere Zeit andauernde Beschwerdebesserung ein. Für den Fall, daß Schmerzen sehr kurz nach der durchgeführten Behandlungsserie erneut auftreten, ist es möglich, einen dauerhafteren Behandlungserfolg mittels der Thermokoagulation zu erzielen. Hierbei werden sehr feine, die Facettengelenke umspannende Nervennetze durch lokale Hitzeeinwirkung außer Funktion gesetzt.

Die Thermokoagulation ist nur dann erfolgversprechend, wenn die zuvor durchgeführten gezielten Injektionen an die kleinen Wirbelgelenke zumindest vorübergehend zu einer guten Schmerzreduktion geführt haben. Wir verwenden das Stimulations- und Läsionsgerät Typ URF-1 mit dem autoklavierbaren OVL-Facet-Rhizotomy Kit.

 

Thermokoagulation

 

Bildgestützte Gelenkinjektion

Häufig ist es sehr gut möglich, durch Palpation des Gelenkspaltes und anhand bestimmter anatomischer Landmarker den besten Weg für eine Gelenkinjektion festzulegen.

Bisweilen gestaltet sich dies aufgrund individueller Gegebenheiten schwierig, sodaß für die sichere Lokalisierung des Punktionsweges der Einsatz bildgebender Verfahren sinnvoll wird.

 

Stoßwellentherapie, sonographisch gesteuert

Bei der Stoßwellentherapie werden Ultraschallwellen mit Energie angereichert und können dann in der hoch- und mittelenergetischen Stoßwellentherapie eingesetzt werden. Durch die Stoßwellen werden zum einen störende Kalkdepots zertrümmert, zum anderen körpereigene Regulationsmechanismen aktiviert, die dann zur Heilung führen.

In unserer Praxis verwenden wir je nach Erkrankungsfall unterschiedlche Stoßwellengeneratoren:

Bei dem Generator EMS der Firma Swiss Dolorklast werden über Druckluft erzeugte Stoßwellenimpulse in einer hohen Frequenz mit einem Handstück (Pistole) auf die erkrankte Körperregion übertragen.

Unser Generator Siemens Sonocur plus erzeugt elektrohydraulisch hochenergetische Stoßwellen, die über einen wassergefüllten Balg unter sonographischer Kontrolle im pathologisch veränderten Gewebe fokussiert werden.

Mit der Methode lassen sich Sehnenerkrankungen (Tendopathien) und knochennahe Weichteilschmerzen behandeln.

Hierzu gehören

  • die Kalkschulter (Tendinosis calcarea der Supraspinatussehne)
  • der Tennisellbogen (Epicondylitis humeri radialis)
  • der Golferellbogen (Epicondylitis humeri ulnaris)
  • der Fersensporn (plantare calcaneare Tendoperiostose)
  • das Patellaspitzensyndrom
  • das Tibiakantensyndrom
  • die Achillodynie
  • das proximale Tractus-iliotibialis-Scheuersyndrom (äußere Hüfte)

Je nach Indikation kommen die fokussierte oder die radiäre Applikation der Stoßwellen zur Anwendung. Ein neueres Feld für die Stoßwellenbehandlung ist die sogenannte Triggerstoßwellentherapie, wobei einerseits einzelne schmerzhafte Triggerpunkte in der Muskulatur behandelt, andererseits auch großflächig verspannte Muskelpartien gelockert werden können.

Die Stoßwellen entfalten ihre Wirkung in unterschiedlichen Ebenen:

Die Schmerzempfindung wird herabgesetzt durch Ausschüttung von körpereigenen schmerzhemmenden Substanzen (u.a. Endorphine).
Die Schmerzweiterleitung wird gehemmt zum einen durch die Beeinträchtigung von Zellmembranen, so daß im Schmerzempfänger (Antenne) die Signale zur Schmerzweiterleitung nicht mehr aufgebaut werden können.
Zum anderen werden in der Haut Nerven-Antennen für die unterschiedlichsten Empfindungen angeregt und leiten dann sämtliche empfangenen Signale, hierunter auch den Schmerz, über eine enge Durchgangspassage via Rückenmark weiter zum Gehirn: Da überaus viele verschiedene Signale auf einmal die Passage duch dieses Nadelöhr anstreben, werden die meisten Schmerzreize nicht weitergeleitet, sondern ‘fallen hinten runter’.
Eine Steigerung des Stoffwechsels führt zur Akivierung von Selbstheilungskräften und zum Abbau von Kalkdepots.

 

dr. LAGODKA
Dr.Lagodka operiert Patienten an der Beta Klinik in Bonn, minimalinvasiv an der Wirbelsäule und am Knie
dr. LAGODKA
OP Raum Beta Klinik
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Minimal OP
       
Dr.-ThomasLagodka | Innovative Orthopädie | Münsterplatz 22, 53111 Bonn | Tel : 0228 - 60 42 90 | Dr.Lagodka@orthopaediebonn.de | www.dr-lagodka.de